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Tarot![]()
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Positive Gedanken für jeden Tag
(Nils
Horn)![]()
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Das Tarot ist ein 78-Blatt-Kartensatz, der zu psychologischen und Orakel-Zwecken verwendet wird. Er wird eingeteilt in die 22 großen Arkana (Grundkarten) und die 56 kleinen Arkana (Stäbe, Kelche, Schwerter, Münzen).
Das Tarot besteht aus 78 Zahlen. Zu jeder Zahl gehört eine Tarotkarte. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem Tarot als Orakel zu arbeiten. Du kannst dir ein Tarotspiel kaufen, die Karten mischen und dann eine Karte aus dem Stapel ziehen. Du kannst aber auch einen Zufallsgenerator im Internet anklicken (1 bis 78 einfügen) und auf generieren klicken. Lege das Tarot immer nach den Grundsätzen Wahrheit und Liebe aus. Die Botschaft muss deiner inneren Wahrheit entsprechen und hilfreich für dich sein.
Die hier vorgestellte Interpretation der Tarotkarten beruht auf dem Rider-Waite-Tarot, auf dem Wissen von der Erleuchtung und der Einheit aller Religionen. Die zweiundzwanzig Grundkarten beinhalten die wichtigsten Grundsätze, Vorbilder und Entwicklungsschritte zu einem Leben im Licht (innere Heilung, Ganzwerdung, kosmisches Bewusstsein). Die Stäbe stehen für Kraft, die Kelche für inneres Gespür (Weisheit), die Schwerter für Egoopferung (Gelassenheit) und die Münzen für inneres Glück (Erleuchtung, in Gott leben). Du kannst dir einen Zufallsgenerator (über Download, öffnen und mit WinRar entpacken) herunterladen und dann das Tarot auf deinem Computer spielen. Du kannst dir auch das Tarot ausdrucken (links Werkzeuge), die Zahlen von 1 bis 78 auf kleine Zettel schreiben und es so gut im Kreise von Freunden spielen. Inwieweit die Aussagen zutreffen, ist immer wieder eine spannende Frage. Letztlich möchte das Tarot die Selbstreflexion anregen und deine eigene Weisheit stärken.
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Der Narr schlendert entspannt und unbeschwert durch das Leben. Er ist am Ziel und auf dem für ihn richtigen Weg. Er lebt als freier Yogi. Aus seiner Sicht ist er ein Weiser und aus der Sicht der normalen Menschen ein Narr. Alle rennen dem äußeren Glück hinterher. Sie streben nach beruflichem Erfolg, einem Traumpartner, äußerem Reichtum und maximalem Konsum. Nur der Narr lebt anders. Er folgt dem Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe.
Auf der rechten Schulter trägt er locker seinen Wanderstab (Yogistab). In der linken Hand hält er eine weiße Rose. Sie symbolisiert seine Liebe zu Gott, zu seinem spirituellen Ziel. Ein kleiner weißer Hund begleitet ihn. Der Narr hat Gefährten auf seinem Weg, die er ins Licht mitnimmt.
Der Weg des Narren führt durch das Gebirge der Erleuchtung. Die Sonne scheint. Die erleuchteten Meister (Gott) bewachen seinen Weg. Abgründe und Schwierigkeiten auf seinem Weg bekümmern ihn deshalb nicht. Der Narr wird getragen von seiner inneren Stimme und seinem guten Karma.
Orakel = Lebe heute vorwiegend von innen heraus. Spüre genau deine körperlichen und geistigen Bedürfnisse. Folge deinen spontanen inneren Impulsen. Lebe genau dich selbst. Wozu hast du jetzt Lust? Was brauchst du jetzt? Genieße das Sein. Mache dir den Tag schön.
2.
Der Meister der fünf Elemente

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Die höchste Kunst der Magie ist es, aus den fünf Elementen Wasser, Erde, Feuer, Luft und Raum (Äther) den Stein der Weisen zu zaubern. Mit dem Stein der Weisen kann man Eisen (eine verspannte Seele) zu Gold (einer erleuchteten Seele) machen. Nach dem richtigen Rezept zur Herstellung von Gold haben im Mittelalter viele Menschen gesucht. Sie sind alle gescheitert, weil sie nicht begriffen haben, dass es sich bei der Lehre von den fünf Elementen um einen inneren Weg handelt.
Mit Gold ist der Bewusstseinszustand des inneren Glücks gemeint. Das innere Glück erreicht man, wenn man konsequent die fünf Eigenschaften Weisheit (Wasser, inneres Gespür), Freude (Erde), Selbstdisziplin (Feuer), Egoopferung (Luft, Wind, Schicksal, Chaos) und umfassende Liebe (kosmisches Bewusstsein) übt. Dazu hat der Magier vor sich auf dem Tisch einen Kelch (Wasser) stehen, eine Münze (Erde), einen Stab (Kraft) und ein Schwert (Egoopferung) liegen. Das fünfte Element wird durch die Ausgestaltung des Raumes mit roten Rosen (Liebe) und weißen Lilien (Reinheit, inneres Glück) angedeutet.
Der Magier streckt seinen Zauberstab in die Höhe. Er hat einen klaren Siegerwillen. Er ist ein Meister der fünf Elemente. Er wird sein inneres Glück erwecken. Er wird die Paradiessicht (den inneren Optimismus) verwirklichen. Er opfert sein Ego, indem er es mit der linken Hand an die Erde abgibt. Er denkt sein Mantra, seinen Zauberspruch, seinen positiven Satz. Und verwandelt sich in eine weise Frau (die Meisterin), einen goldenen Buddha (König der Münzen), einen heiteren Heiligen (drei Kelche). Über seinem Kopf befindet sich als Heiligenschein eine liegende Acht, das Unendlichkeitszeichen: Erleuchtung, ewiges Leben im Licht.
Die Körperhaltung des Yogis zeigt die Not-Rune, ein senkrechter Strich, der schräg durchgestrichen wird. Der Yogi (I) opfert sein Ego (\) und wendet dadurch seine innere Not. Von der Not-Rune stammt das Wort "notwendig". Die Egoopferung, das bewusste Annehmen des Leides im Leben, ist notwendig, damit der Mensch zum inneren Frieden gelangen kann.
Orakel = Vorwärts. Gelingen. Du bist ein Meister des Lebens. Du siegst durch den Weg der fünf Elemente. Bringe im jeweils richtigen Moment und im richten Maß die Weisheit, die Freude, die Liebe, die Ruhe und die Selbstdisziplin in deinen Tag.
Opfer dein Ego. Nehme deine Situation an. Besinne dich auf das Wesentliche in deinem Leben. Was sind deine Ziele? "Meine Ziele sind ... Mein Weg ist ... Die jetzt richtige Tat ist ..."
3.
Die Meisterin

Die Meisterin (Hohepriesterin) sitzt in einem blauen Gewand (innere Ruhe) im Tempel der Weisheit (kosmisches Bewusstsein) auf einem Thron. Rechts von ihr befindet sich eine schwarze und links eine weiße Säule. Sie hält in ihrem Schoß ein heiliges Buch (Tora) und hat auf ihr Herzchakra ein großes Kreuz gemalt.
Hinter der Meisterin sehen wir einen schönen Vorhang mit Palmen und Granatäpfeln. Die Palmen und Äpfel deuten auf Sieg und Fülle hin. Die Hohepriesterin wird in ihrem Leben siegen, weil sie konsequent den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe geht.
Zu ihren Füßen finden wir eine Mondsichel. Der Mond ist ein Symbol für den Weg der Ruhe. Die Meisterin gestaltet ihr Leben aus der Ruhe heraus. Sie fließt anhaftunglos mit allen äußeren Erscheinungen. Bei Problemen rettet sie sich mit ihren spirituellen Übungen.
Orakel = Lebe als weise Frau oder weiser Mann. Verlaufe dich nicht in den Verwirrungen der Welt. Verstricke dich nicht in den Verlockungen des äußeren Glücks. Verzweifel nicht bei äußerem Leid. Diese Dinge sind letztlich bedeutungslos. Langfristig wichtig ist nur das innere Glück.
Im äußeren Leben wechseln sich Leid und Freude ewig ab. Eine weise Frau wächst an allen äußeren Dingen beständig in ihrem inneren Glück. Das gelingt ihr, weil sie fest in der Wahrheit vom inneren Glück verankert ist.
Die wichtigste Übung der weisen Frau ist das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch. Dadurch verliert sie nie ihre Weisheit und findet nach allen äußeren Krisen immer wieder zu ihrem spirituellen Weg zurück. Praktiziere jeden Tag eine Lesemeditation und dein Leben wird gesegnet sein. Welches Buch stärkt dich heute auf deinem Weg des inneren Glück?
4.
Der Weg der Liebe

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Heute ist ein Segenstag. Der Himmel ist voller Licht. Aus dem Wald bringt der Fluss gute Energie. Ein Kornfeld mit reifen Ähren deutet auf große Fülle hin. Inmitten der Welt der Fülle sitzt die Göttin der Liebe (Venus, Demeter, Freya, Lakshmi, Tara, Kuan Yin) in einem weißen Kleid voller gemalter Rosen (Reinheit und Liebe) und einer Krone aus Sternen auf dem Kopf (kosmisches Bewusstsein). Rechts von ihr steht ein großes Herz mit dem Venuszeichen. Die linke Hand liegt entspannt auf ihrem Knie. Die Göttin der Liebe ist gut geerdet. Sie ruht in sich selbst und in ihrem inneren Glück.
In der rechten erhobenen Hand hält sie einen Herrscherstab mit einer Kugel darauf. Die Kugel ist ein Symbol für das Leben im Licht. Die Göttin (Herrscherin) ist erleuchtet. Das Licht Gottes strahlt aus ihr heraus in die Welt. Die Göttin schenkt ihr Licht an ihre Mitmenschen weiter. Sie sieht sich in erster Linie als Mutter aller Wesen.
Die Göttin handelt aus dem Sein und der Ruhe heraus. Sie sitzt bequem auf einem großen Sofa. Wer aus der inneren Ruhe und dem eigenen Glück heraus seine Fülle weitergibt, verbraucht sich nicht beim Geben. Er kann ewig geben und wächst dabei immer weiter in seinem Glück.
Orakel = Heute ist ein Tag des Karma-Yoga. Großes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe. Du hast vom Kosmos Fülle erhalten. Was ist die Fülle in deinem Leben? Erkenne deinen Reichtum. Welche besonderen Fähigkeiten hast du? Welche Möglichkeiten zu helfen und Gutes zu tun hat dir das Schicksal gegeben? Was ist heute deine Tat der Liebe?
5.
Der Weg der Kraft


Ein König mit einem weißen Bart sitzt auf einem Thron in der Wüste. Unter seinem roten Umhang trägt er eine eiserne Rüstung. Die Rüstung verweist auf seinen eisernen Willen. Er ist ein Herrscher über sich selbst. Er besitzt die Fähigkeit der Selbstdisziplin.
In der linken Hand hält der eiserne König eine Kugel. Die Kugel verkörpert das spirituelle Ziel, das Leben im Licht. Der König strebt nach der Erleuchtung. Er möchte sein inneres Glück verwirklichen. Dieses Ziel kann er erreichen, wenn er die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist auflöst. Heilt sich ein Mensch von seinen Verspannungen, entsteht Glück in ihm. Seine Lebensenergie beginnt zu fließen, seine körperlichen Krankheiten verschwinden und der Geist wird glücklich. Hinter dem Thron sehen wir einen blauen Fluss. Mit seinen Übungen (Yoga, Meditation, Lesen, Gutes tun) bringt der König seine Kundalini-Energie zum Fließen. Dann verwandelt sich die Wüste in ein blühendes Land.
Damit der König sein Ziel erreichen kann, muss er das Opfer der Selbstdisziplin erbringen. In der rechten Hand hält er ein (ägyptisches) Kreuz. An den Ecken des Thrones befinden sich vier Widderköpfe. Der Widder ist ein Opfertier. Der eiserne König macht konsequent seine spirituellen Übungen. Und plötzlich verwandelt er sich in einen Buddha. Durch die Gnade des Kosmos füllt sich seine Welt mit Licht.
Orakel = Vorwärts. Bringe dich durch deine spirituellen Übungen ins Licht. Dein Weg führt durch eine schwierige Strecke. Gehe mit großer Selbstdisziplin voran. Lebe nach einem klaren Tagesplan. Höre genau auf den weisen König in dir. Was muss getan werden? Gehe systematisch mit kleinen Schritten durch die schwierige Zeit. Du bist ein starker Yogi. Was ist heute dein Siegerweg? Gelingen.
6.
Der Meister



Im Tempel Gottes sitzt der spirituelle Meister (Hierophant) in einem roten Gewand mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Vor seinen Füßen befinden sich zwei Schlüssel. Der Meister besitzt das spirituelle Wissen, um den Tempel des inneren Glücks zu öffnen. Er weiß, was man auf dem Weg des inneren Glücks zu tun und zu lassen hat. Er kann jedem Menschen die spirituellen Übungen geben, die für ihn persönlich effektiv sind.
Neben den beiden Schlüsseln stehen zwei spirituelle Schüler (Mönche, Yogis). Der eine Schüler hat ein rotes Gewand mit Rosen an. Der andere Schüler trägt einen blauen Umhang mit weißen Lilien darauf. Der eine Schüler muss im Schwerpunkt als Helfer aller Wesen leben, um sein inneres Glück zu erwecken. Der andere Schüler muss vorwiegend spirituelle Übungen praktizieren (Yoga, Gehen, Lesen, Meditation, Gedankenarbeit), um zur Erleuchtung zu gelangen.
Der Meister hält das dreifache Kreuz aus Weisheit, Liebe und Selbstdisziplin hoch und segnet seine beiden Schüler mit dem Gelingen auf dem spirituellen Weg.
Orakel = Du besitzt großes Wissen. Du bist ein spiritueller Meister oder Meisterin. Zeige den Menschen in deiner Welt den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Führe sie auf deine Art ins Licht. Gebe ihnen die spirituellen Techniken, die sie annehmen und praktizieren können.
Lebe im Tempel der Weisheit. Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gott, deiner inneren Stimme). Bitte sie um Führung und Hilfe auf deinem Weg. Lese jeden Tag in einem spirituellen Buch deiner Wahl. Handel konsequent aus deiner inneren Weisheit (Stimme) heraus. Fließe flexibel mit dem äußeren Leben. Dein Weg wird gelingen.
7.
Die Liebenden

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Eine Frau und ein Mann gehen den Weg der Erleuchtung. Hinter jedem wächst ein Baum als Symbol der erwachenden Kundalini-Energie. Die Kundalini-Energie wird im Yoga und im Christentum auch als Schlange visualisiert. Um Evas Baum windet sich eine Kundalini-Schlange. Ihr Erleuchtungsbaum trägt bereits Früchte. Adams Baum dagegen ist etwas größer. Adam praktiziert zielstrebiger und Eva ist mehr in Kontakt mit ihrer inneren Stimme.
Um zur Erleuchtung zu gelangen, brauchen wir männliche (Kraft, Selbstdisziplin) und weibliche Eigenschaften (Liebe, inneres Gespür). Wenn wir beides im richtigen Moment und im richtigen Maß leben, können wir unser inneres Glück erwecken. In der Mitte zwischen Adam und Eva erhebt sich der Berg der Erleuchtung.
Über dem Berg erscheint aus einer Wolke Gott. Hinter ihm leuchtet eine große Sonne. Gott lebt im Licht und segnet die beiden spirituell Übenden. Er breitet seine Hände über sie aus und führt sie auf ihrem Weg.
Was ist Gott? Gott ist ein Begriff für das Leben im Licht. Wer sich jeden Tag mit einem oder allen erleuchteten Meistern verbindet (Gebet, Mantra, Lesen, Orakel), der wird ins Licht geführt. Wer einen erleuchteten Meister hat und ihm treu ist, der wird gerettet.
Orakel = Du wirst beschützt. Du kannst voller Vertrauen deinen Weg gehen. Die erleuchteten Meister (Gott) sind mit dir. Folge deiner inneren Stimme (inneren Weisheit) und du wirst siegen. Mit Optimismus voran. Gelingen.
8.
Der Weg der Ruhe![]()

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Der Wagen der Erleuchtung erreicht sein Ziel, ohne sich zu bewegen. Er wird durch zwei sitzende Sphinxen (ägyptische Buddhas) gezogen. Die eine Sphinx ist schwarz und die andere weiß. Weiß ist die Farbe der inneren Reinigung und schwarz symbolisiert den Weg der Ruhe. Ruhe und spirituelle Übungen sind der Weg zur Heilung und Heiligkeit. Im Wagen steht ein Mann mit einer Sternenkrone auf dem Kopf. Hinter ihm befindet sich ein blauer Vorhang mit vielen hellen Sternen. Der Mann besitzt ein kosmisches Bewusstsein. Er lebt in der Einheit des Kosmos. Er lebt in der Ruhe, im anhaftungslosen Sein und im inneren Glück.
Der Mann ist ein Heiliger, ein Buddha, ein erleuchteter Yogi (Jivanmukta). Er hat das spirituelle Ziel erreicht. Er lebt im Zielzustand des Seins und des Glücks. Er bezieht sein inneres Glück vor allem aus seiner Ruhe und seinem kosmischen Bewusstsein. Die Ruhe gehört zu einem Heiligen wie das Wasser zu einem Fisch. Wenn du im inneren Glück leben willst, musst du aus der Ruhe heraus leben. Du musst dein Leben so organisieren, dass du in ein Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität gelangst.
Das Geheimnis der Erleuchtung besteht darin so zu leben, dass sich die Energie eines Menschen nach innen wendet. Normalerweise verbraucht ein Mensch seine Energie in äußeren Aktivitäten. Ab einem bestimmten Punkt der Ruhe kehrt sich die Energie nach innen und löst alle Verspannungen auf. Wer diesen Punkt der Ruhe findet und konsequent lebt, wächst ins Glück. Er gelangt in ein Leben im Licht. Hinter dem Wagenlenker sehen wir gelbes Licht. In seiner Hand hält er eine Lanze. Mit Kraft voran. Gelingen. Sei ein Sieger auf dem spirituellen Weg.
Orakel = Du brauchst viel Ruhe. Lebe heute als Buddha der Ruhe. Laß alle Zielstrebigkeit in äußeren Dingen los. Laß alle weltlichen Wünsche los. Gelange zum inneren Frieden. Aus dem inneren Frieden entsteht inneres Glück. Was ist heute dein Weg der Ruhe? Welche spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditation) brauchst du? Vermeide Geschäftigkeit und Überaktivität. Folge einem konsequenten spirituellen Tagesplan. Mach dir das Leben schön. Bring so viel Freude in deinen Tag, dass du dich auf deinem spirituellen Weg wohl fühlst.
9.
Selbstmeisterung



Wir sehen eine trockene Wüste, einen blauen Erleuchtungsberg, einen gezähmten Löwen, eine weiße Frau und einen gelben Himmel. Die Frau ist die Göttin der Weisheit. Sie hat eine Blumenkrone auf dem Kopf. Ihre inneren Probleme werden durch den Löwen charakterisiert. In der Frau ringt es hart. Der Löwe kämpft mit der Göttin in ihr. Ihre weltlichen Wünsche kämpfen mit ihrer Vernunft.
Mit Weisheit und innerer Kraft löst die Göttin ihre Probleme. Sie denkt gründlich über ihre Situation nach, trifft eine klare Entscheidung und setzt ihre Entscheidung konsequent um. Sie hält dem Löwen das Maul zu. Sie hindert ihn daran, die Göttin in ihr aufzufressen. Sie lebt die Genüsse der Welt so, dass sie ihren spirituellen Weg stärken. Sie richtet ihren Geist konsequent auf das Licht aus und weiß dadurch, wann sie wie Beziehungen auf ihrem spirituellen Weg haben kann. Sie denkt vom inneren Glück (Licht) her und verwandelt sich dadurch im Laufe ihres Lebens in eine Glücksgöttin. Über ihrem Kopf befindet sich eine liegende Acht, das Unendlichkeitszeichen, ein Symbol für das ewige Leben im Licht.
Orakel = Weisheit ist es das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Weisheit ist es die Gesundheit, das innere Glück und die umfassende Liebe zum Zentrum des Lebens zu machen. Was sind deine Ziele? Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Optimismus. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Erziehe deine Gedanken und du wächst ins Glück.
10.
Der Eremit

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Ein einsamer alter Mann steht in einem grauen Umhang, mit einer Laterne in der rechten und einem langen Stab in der linken Hand auf dem Gipfel eines schneebedeckten Berges. Um ihn herum ist nur der blaue Himmel. Zu seinen Füßen liegt der Berg der Erleuchtung. Der Mann symbolisiert einen Yogi, der abgeschieden lebt und konsequent spirituell praktiziert.
Durch die viele Ruhe verbunden mit den spirituellen Übungen ist der Yogi zur Erleuchtung gelangt. In der Laterne strahlt helles Licht. Die Laterne ist ein Ausdruck für das Innere des Yogis. Das Licht wärmt ihn, zeigt ihm seinen Weg des Übens und erleuchtet die Welt um ihn herum. Durch das inneres Licht kann er sein abgeschiedenes Leben glücklich genießen.
Die Germanen symbolisierten das Leben als abgeschiedener Yogi mit der Is-Rune. Sie ist einfach ein in Stein gemeißelter senkrechter Strich, ein groß geschriebenes I. Is bedeutet Eis-Rune. Der Yogi wird äußerlich zu Eis. Sein Körper verharrt in der Ruhe. Er meditiert im Sitzen oder Gehen. Dadurch wendet sich seine Energie nach innen und reinigt ihn von seinen Energieblockaden.
Orakel = Du brauchst viel Ruhe, um zu dir zu kommen und dein inneres Glück zu entwickeln. Gelingen auf dem Weg der Ruhe, der Abgeschiedenheit und des spirituellen Übens.
Wenn du in einer Beziehung oder mit anderen Menschen (einer Gruppe) zusammenlebst, zieh dich jeden Tag für eine bestimmte Zeit zurück. Mach deine spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditation). Finde jeden Tag immer wieder zu dir, zum inneren Frieden und zum inneren Glück.
Wenn du ein Single bist, nutze die Chance deines Alleinlebens. Wer alleine lebt, kann gut sein inneres Glück entwickeln. Erleuchtung entsteht durch viel Ruhe und regelmäßige spirituelle Übungen. Die meisten Singles fliehen die Ruhe und die damit verbundene Langeweile. Dabei ist Langeweile nur ein Durchgangsstadium zur Erleuchtung, wenn man sie mit spirituellen Übungen verbindet. Dann gibt es keine Einsamkeit mehr, nur noch das Einsein mit dem Kosmos, dem Licht (Glück) und allen Wesen.
11.
Gutes Schicksal

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Am Himmel zeigt sich ein großes Rad. Es ist das Rad des Schicksals, der Wegweiser zu einem gesegneten Leben. Auf dem Rad stehen die Worte Tarot (wenn man das T als Anfang und Ende sieht) und Jahwe (Gott). Wer jeden Tag eine Tarotkarte zieht, den Weisungen folgt und klug durch sein Leben geht, wächst ins Licht (Gott).
Um das Rad herum finden wir Symbole für die Lehre von den fünf Elementen. Der Löwe links unten verkörpert die tägliche Selbstdisziplin beim spirituellen Üben. Der Adler rechts oben kann mit seinen guten Augen das Wesentliche vom Unwesentlichen im Leben unterscheiden. Der Mensch hat Flügel wie ein Engel. Er geht den Weg der umfassenden Liebe. Der Stier ist ein Opfertier. Wenn wir unser Ego opfern, gelangen wir zur Erleuchtung.
Das fünfte Element ist das Rad selbst. Seine Kreisform weist das kosmische Bewusstsein hin. Auf dem Rad sitzt eine blaue Sphinx (ein Buddha) mit einem Schwert. Sie hat ihr Ego überwunden und ihre Erleuchtungsenergie erweckt. Neben dem Rad sehen wir einen Schakal als Egovernichter (Totengott Anubis) und eine Kundalini-Schlange als Zeichen für das erwachte innere Glück.
Es war einmal ein Mann, der hatte eine gute und schöne Frau. Die beiden liebten sich heiß und innig. Sie dachten positiv und konnten deshalb viele Jahre eine glückliche Beziehung führen. Der Mann hieß Kankaripa. Kankaripa hatte einen erfolgreichen Beruf und eine glückliche Beziehung. Er war sehr zufrieden mit seinem Leben.
Doch im äußeren Leben dauert nichts ewig. Eines Tages starb die Frau. Kankaripa war untröstlich. Er hing vollständig an seiner verstorbenen Frau. Er konnte sich nicht alleine aus der Anhaftung befreien. Deshalb ging er zu einem Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister erklärte, dass bei einer so großen Liebe die seelische Verbindung sehr stark ist. Sie kann nur durch spirituelle Übungen über einen langen Zeitraum hinweg gelöst werden.
Der Meister empfahl Kankaripa, jeden Tag drei Stunden spirituelle Übungen machen. Er sollte spazierengehen, Yoga machen, an seinen Gedanken arbeiten, in einem spirituellen Buch lesen und meditieren. Seinen Beruf sollte er im Schwerpunkt als Karma-Yogi für das Ziel einer glücklichen Welt praktizieren. Er sollte sich mehr auf das Glück seiner Mitmenschen als auf sein eigenes Glück konzentrieren.
Darüber hinaus sollte er jeden Tag geistig Tantra-Yoga praktizieren. Er sollte sich in einer sexuellen Vereinigung mit seiner Frau visualisieren, das Glück genießen, beide in Licht einhüllen, das Mantra "Licht" denken, seine Frau mit sich verschmelzen lassen und dann beide Personen in die Einheit des Kosmos auflösen. Er sollte den Kosmos voller Sterne um sich herum visualisieren, das Mantra "Sterne" denken, dann drei Minuten seine Gedanken stoppen und zum Abschluß etwas in einer entspannten Meditation (Gedanken fließen lassen) verweilen.
Das tat Kankaripa einige Jahre und war dann von seiner Beziehungssucht geheilt. Er konnte jetzt eine neue Beziehung leben und auch gut alleine sein, wie das Leben es gerade mit sich brachte. Seine feste Verankerung im Yoga ermöglichte es ihm, positiv mit allen Wandlungen des Lebens zu fließen und immer sein inneres Glück zu bewahren.
Orakel = Nach anfänglichen Schwierigkeiten neigt sich der Tag (dein Leben) einem guten Ende zu. Wer Glück sät, wird Glück ernten. Lebe weise und erhalte ein gutes Karma. Organisiere dein Leben als einen Glücksweg. Sei ein friedvoller Stier, ein weiser Adler, ein starker Löwe, ein Engel der Liebe und eine glückliche Sphinx (Meisterin des Schicksals). Was ist dein Weg eines guten Schicksals? Gelingen.
12.
Richtigkeit
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Ein König in einem roten Mantel sitzt im Tempel der Weisheit auf einem Thron. In der rechten Hand hält er ein Schwert und in der linken Hand eine Waage. Er wägt genau ab, trifft eine klare Entscheidung und setzt sie mit Macht durch. So kommt er ins Licht. Hinter einem violetten Vorhang (Heilung) erstrahlt über dem König das Licht des inneren Glücks (eine gelbe Sonne).
Wer ins Licht gelangen will, muss konsequent den Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit gehen. Unter der Karte steht das Wort Gerechtigkeit. Dieser Begriff stammt aus der Bibel und bedeutet in der heutigen Sprache Richtigkeit. Letztlich geht es um ein richtiges Leben in Bezug auf Gott.
Es gibt im Kosmos klare Gesetze des Glücks. Wer sich an diese Gesetze hält, wächst ins Glück. Wer gegen diese Gesetze verstößt, wird bestraft. Die Gesetze der Natur sind unerbittlich. Klug ist, wer das erkennt und in seinem Leben den Weg der Weisheit geht. Der König zeigt uns seinen rechten Fuß. Der Fuß ist weiß. Er fordert uns auf in unserem Leben konsequent den Weg der Weisheit zu gehen.
Orakel = Der Mensch besitzt zwei Meßinstrumente für richtige Entscheidungen, den Verstand und das Gefühl. Er kann über ein Problem gründlich nachdenken und er kann in sein Gefühl hineinspüren. Optimal ist es, wenn der Verstand und die innere Stimme zu einem bestimmten Lebensweg raten. Wir sollten bei wichtigen Entscheidungen so lange nachdenken und unsere Gefühle erforschen, bis unsere Vernunft und unser Gefühl uns übereinstimmend zu einer bestimmten Entscheidung kommen lassen.
Eine richtige Handlung bewirkt Glück und eine falsche Handlung führt zu Leid. Damit wir eine richtige von einer falschen Handlung unterscheiden können, sollten wir die Auswirkungen unseres jetzigen Handelns in der Zukunft betrachten. Wir sollten alle Informationen zusammentragen, die wir bekommen können. Wir sollten Experten befragen (die heiligen Bücher, die Wissenschaft).
Wer sich in seinem Leben um richtige Entscheidungen bemüht, braucht sich keine Sorgen zu machen. Er hat das getan, was er tun konnte. Er kann sich jetzt vertrauensvoll dem Leben überlassen. Was sind deine Lebensziele? Welcher Lebensweg läßt dich ins Licht wachsen? Wie würde sich dein spirituelles Vorbild (Buddha, Jesus, Ganesha) in deiner Situation entscheiden? Was ist jetzt deine richtige Entscheidung? Vorwärts mit Klarheit und Weisheit. Gelingen.
13.
Gleichmut
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Ein Mann hängt mit dem Kopf nach unten an einem Baum. Sein rechter Fuß ist am Baum festgebunden und mit dem linken Fuß praktiziert er eine Yogaübung. Der Mann kann sich äußerlich zwar nicht aus seiner Lage befreien, aber er kann innerlich handeln. Er kann mit seinen spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gedankenarbeit) in seinem Geist Glück erzeugen. Darauf weist auch der Heiligenschein um seinen Kopf hin. Der Mann fließt geschickt im Zustand des inneren Glücks durch seine schwierige äußere Situation.
Spirituell handelt es sich um eine Umkehrstellung, durch die die Himmelenergie in den Körper hineinfließen kann. Im Yoga gibt es dafür die Kerze und den Kopfstand. In den Sagen der alten Germanen wird berichtet, dass der oberste Gott Odin (das oberste Vorbild) neun Tage kopfunter an einem Baum hing. Dann war er erleuchtet und konnte sich selbst aus seiner Leidsituation befreien. Er wuchs letztlich durch seine Leidsituation zum inneren Glück. Er nutzte sein äußeres Leid zum spirituellen Wachstum.
Ein Lebenskünstler (heiliger Narr, Yogi) verankert seinen Geist im Positiven, lebt im Schwerpunkt für das Ziel einer glücklichen Welt und bemerkt dadurch das Leid in seinem Leben kaum. Er nimmt es nicht wichtig. Weil er sich nicht wichtig nimmt. Er gibt dem Leid den Rahmen, den es braucht. Aber nicht mehr. Er macht spirituelle Übungen und baut so viele Glücksmomente in seinen Tag ein, dass er trotz seiner schwierigen Situation positiv bleibt.
Orakel = Eine schwierige Situation. Du gehst durch eine Krise. Nehme das Leid in deinem Leben mit Gleichmut an. Am besten fließt du mit Gelassenheit und etwas Freude hindurch. Konzentriere dich auf deine positiven Ziele. Du kannst das Leid verringern, wenn du dich durch deine spirituellen Übungen (Yoga, Gehen, Visualisierungen, Meditation) in einen Buddha (Yogi) verwandelst. Gelingen.
14.
Wandlung

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Der Tod erscheint auf einem weißen Pferd mit einer schwarzen Fahne in der Hand. Er reitet aus dem diesseitigen Land über den großen Fluss ins jenseitige Land. Das diesseitige Land ähnelt einer trockenen Wüste und im jenseitigen Land geht hinter zwei weißen Türmen die Sonne auf.
In der schwarzen Fahne sehen wir eine weiße Rose. Die weiße Rose ist ein Symbol für die Liebe zu Gott. Wenn wir an unseren Gedanken arbeiten, können wir den Wandlungsprozess positiv bewältigen. Wir konzentrieren uns auf unser spirituelles Ziel (das Leben im Licht, das innere Glück). So können wir gelassen durch den Wandlungsprozeß hindurchgehen.
Vor dem weißen Pferd sehen wir vier Gestalten. Sie verkörpern vier verschiedene Geisteshaltungen gegenüber dem Schicksal. Der König kämpft gegen den Tod und wird vernichtet. Er muss leiden, weil er sein Ego nicht loslassen kann.
Der Bischof opfert sein Ego und kommt so gut durch den Wandlungsprozess. Er erkennt das Schicksal als eine mächtigere Kraft an. Er geht mit seinen spirituellen Übungen durch die schwierige Zeit. Auf den Tod des Egos erfolgt die Auferstehung ins Licht. Der Bischof stirbt im Land der Gegenwart und gelangt ohne weiteres Zutun in das Land des Lichts.
Die Frau im weißen Kleid lebt ihre Trauer. Sie opfert durch die Trauer ihr Ego. Im Land des Lichts wird Gott alle ihre Tränen abwischen. Sie wird wieder lachen und tanzen.
Das Kind vertraut Gott als großem Vater und großer Mutter. Wer sich jeden Tag geistig mit den erleuchteten Meistern verbindet, für den enden alle Wandlungsphasen positiv. Die erleuchteten Meister beschützen die konsequent spirituell Übenden. Sie führen alle ihre aufrichtigen Anhänger ins Licht.
Orakel = Wandlung. Große Veränderung. Etwas Altes wird beendet und etwas Neues beginnt. Tod des Egos. Lasse deinen Eigenwillen gegenüber deinem Schicksal los. Nehme die Dinge so an, wie sie sind. Fließe positiv mit dem Leben. Leben ist ewige Veränderung. Immer wieder kommt eine neue Phase. Wer sein Ego opfern kann, kann positiv mit allen Veränderungen fließen.
Gehe über den großen Fluss in das Land des Lichts. Ein gutes Schicksal erwartet dich. Der momentane Einschnitt ist schmerzhaft. Aber die Zukunft wird gut. Vorwärts mit Kraft und Optimismus.
15.
Der mittlere Weg
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Ein Engel in einem weißen Kleid steht mit einen Fuß im Wasser und mit dem anderen auf der Erde. Er hat ein Viereck mit einem Dreieck in der Mitte seiner Brust (Gott, in der Einheit leben) und um den Kopf einen goldenen Siegerkranz mit einem geöffneten Stirnchakra (Intuition). In seinen Händen hält er zwei Kelche. Er gießt Wein vom linken in den rechten Kelch. Unter dem linken Kelch sehen wir gelbe Lilien. Gelb ist die Farbe der Lebensfreude. Der linke Kelch ist mit der Energie der Freude gefüllt.
Unter dem rechten Kelch befindet sich der spirituelle Weg. Er führt durch eine trockene Wüste zu einem Berg, über dessen Gipfel sich die Sonne des inneren Glücks erhebt. Das Ziel des inneren Glücks (der Erleuchtung) ist schön, aber der Weg des spirituellen Übens ist anstrengend. Er erfordert einen Verzicht an äußeren Dingen, eine große Selbstdisziplin und eine jahrzehntelange Ausdauer. Der rechte Kelch enthält den bitteren Wein der Entsagung und der Selbstdisziplin.
Damit das Glück in uns erwachen kann, müssen wir uns von unseren körperlichen und geistigen Verspannungen reinigen. Wenn wir zu wenig spirituell üben, lösen sich keine inneren Verspannungen. Wir kommen auf dem spirituellen Weg nicht voran. Wenn wir aber zu streng üben, dann können wir uns durch das Üben selbst verspannen.
Der Engel gießt deshalb etwas Freude in den Kelch des spirituellen Übens. Er findet genau den Weg zwischen Askese (Verzicht, Disziplin) und Lebensfreude, auf dem er persönlich optimal ins Licht wächst. Dadurch erweckt er die Glücksenergie in sich. Der rechte Fuß steht im Wasser der Kundalini-Energie. Der Name der Tarotkarte ist Mäßigkeit.
Orakel = Finde das richtige Maß in allen Dingen. Lebe im Gleichgewicht von spirituellen Üben (Arbeit) und Lebensgenuß. Gelingen auf dem mittleren Weg. Bringe so viel Freude in dein Leben, dass du deinen spirituellen Weg positiv gehen kannst.
Heute ist viel Freude erlaubt. Pflanze die gelbe Blume der Freude in dein spirituelles Leben. Was ist heute deine Tat der Freude? Gehe auf deine Art mit Genuß (etwas Schönes essen oder trinken), Gemächlichkeit (aus der Ruhe heraus/in deiner Geschwindigkeit leben), Geselligkeit (etwas Kontakt, Lesen, Fernsehen), Liebe (anderen Menschen etwas Gutes tun) und Lustprinzip (von innen heraus) voran.
16.
Egoauflösung

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In der schwarzen Welt des Leidens sitzt der Teufel auf einem Stein. Unter ihm stehen eine Frau und ein Mann. Beide sind an den Stein des Oberteufels gekettet. Die Frau hat Früchte am Ende ihres Schwanzes. Sie ist an die Welt des Leidens durch ihre Anhaftung an äußere Genüsse gefesselt. Beim Mann steht das Ende des Schwanzes in Flammen. Sein Problem ist die Wut. Er erschafft seine Welt des Leidens durch seine Aggressivität.
Der Oberteufel ist halb Tier und halb Mensch. Er sitzt in einer menschlichen Haltung und erhebt seine rechte Hand mit dem Teufelszeichen (Klauenhand, zwei Finger links und rechts). In seiner linken Hand hält er zur Erde gerichtet eine brennende Fackel. Auf dem Kopf hat er zwei Hörner und das spirituelle Zeichen für ein verfehltes Menschsein (zwei übereinander liegende Dreiecke mit der Spitze nach unten).
Der Teufel besitzt zwei große Vampirflügel. Er ist ein Vampir, weil er seinen Mitmenschen die Lebensenergie raubt. Dabei ist er aber nicht glücklich. Seine Mundwinkel zeigen traurig nach unten.
Der Teufel sitzt unangekettet auf dem Stein. Er kann sich frei bewegen. Er kann sich aus seiner Leidenswelt befreien. Was muss er dazu tun? Der Teufel ist ein Symbol für das Ego eines Menschen. Das Ego beruht in Wesentlichen auf den drei Säulen Anhaftung an äußere Genüsse, Ablehnung von Leidsituationen und Unwissenheit über den Weg des inneren Glücks. Wenn ein Mensch seine Anhaftung an äußere Dinge (Konsum, Karriere, Beziehungen) aufgibt, alle Leidsituationen gelassen annimmt und sich auf die Entwicklung des inneren Glücks konzentriert, kommt er aus der Hölle in den Himmel.
Inneres Glück entsteht durch die Auflösung der Verspannungen im Körper und im Geist. Körperliche Verspannungen kann man gut durch Yoga, Gehen und Meditation abbauen. Geistige Verspannungen überwindet man durch die konsequente Gedankenarbeit, das Üben positiver Eigenschaften (Liebe, Frieden, Weisheit, Selbstdisziplin) und das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch. Wer konsequent in der Ruhe (im gelassenen Sein) und in der umfassende Liebe lebt, wächst in ein kosmisches Bewusstsein und wird zu einem Lichtwesen (König des inneren Glücks).
Orakel = Befreie dich aus deiner Dunkelheit. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Was ist heute das Leid in deinem Leben? Leid überwindet man durch das Ausleben der vorhandenen Gefühle (Wut, Trauer) und das positive Denken. Was ist dein Weg der Gefühlsbefreiung (Gehen, Lesen, Yoga, Meditation, Freude)? Was ist dein negativer Gedanke? Was ist dein hilfreicher positiver Gedanke?
Lebe im Schwerpunkt als spiritueller Mensch (Lichtmensch). Mache das spirituelle Üben zu deinem Lebensmittelpunkt. Sende jeden Tag allen Wesen Licht und tu etwas Gutes. Was ist heute deine Tat der umfassenden Liebe? "Meine gute Tat ist ..." Denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
17.
Standhaftigkeit

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Ein inneres oder äußeres Gewitter. Der Blitz schlägt in einen Turm ein. Zwei Gestalten fliehen kopfüber. Der Mann trägt eine Krone. Die Frau hat einen roten Umhang. Um den Turm herum tobt das Chaos. Wir sehen Regen, graue Unwetterwolken und einen schwarzen Himmel. Aber der Turm steht fest auf seinem Felsen. Er geht stabil durch alle Schwierigkeiten hindurch.
Der Turm ist der menschliche Körper. Ein Energieblitz löst innere Verspannungen. Wir müssen unser Ego aufgeben, damit wir innerlich stabil unseren Weg gehen können. Die Frau in dem roten Umhang verkörpert die Anhaftung an äußere Dinge (Genusssucht) und der blaue Mann mit der Krone (Stolz, fehlende Demut) die Ablehnung des gegebenen Schicksals. Beides führt zu inneren Verspannungen. Beides müssen wir überwinden.
Dann beginnt die Glücksenergie zu fließen. Durch das Scheitelchakra fließt kosmische Energie in uns hinein. Das Scheitelchakra heißt auch das Kronenchakra. Der Blitz tritt durch das Kronenchakra in uns ein. Deshalb sehen wir auf dem Turm eine große Krone. Sie fällt nicht herunter, sondern deutet nur den Weg der Reinigungsenergie an. Die Reinigung beginnt beim Kopf, im Geist, bei den Gedanken.
Orakel = Eine innere oder äußere Krise reinigt dich geistig. Sie bringt dich auf deinem spirituellen Weg voran. Du wächst an den Schwierigkeiten ins Licht. Durch einen geistigen Blitz lösen sich Verspannungen und die Kundalinienergie beginnt zu fließen. Großes Lob. Du bleibst trotz der Krise fest auf deinem spirituellen Weg.
Die Schwierigkeiten haben dich etwas erschüttert. Stehe wieder auf. Setze die Krone wieder auf und verwirkliche deine Lebensziele. Du bist ein Stehaufmännchen. Besinne dich auf deine positiven Lebensziele. Was sind deine Ziele? Gehe weiter auf deinem Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit. Mit Standhaftigkeit voran. Gelingen.
18.
Der gute Stern


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Ein nackte Frau kniet an einer Quelle und reinigt sich. Sie bringt sich durch ihre spirituellen Übungen in ein kosmisches Bewusstsein. Sie erweckt durch körperliche und geistige Übungen das Glück in sich. Über ihr strahlt ein großer gelber Stern am Himmel, der von sieben weißen Sternen kreisförmig umgeben ist. Der gelbe Stern im weißen Sternenkreis ist der erleuchtete Mensch in der Einheit des Kosmos.
Hinter dem Rücken der Frau wächst auf einem Berg der Erleuchtungsbaum. Die Erdenergie (Wurzelchakra) fließt in den Kundalini-Energiekanal (Baum, Wirbelsäule). Auf dem Baum sitzt ein kleiner Vogel. Es ist die innere Stimme der Frau. Sie sagt ihr den effektiven Weg der Erweckung des inneren Glücks. Die Frau ist im guten Kontakt mit ihrer inneren Weisheit.
Die Frau praktiziert Runen-Yoga (Gibor-Rune, Einswerden mit Gott, Zahl 18 in der Edda). Ihr linkes Bein kniet auf der Erde und ihr Fuß zeigt nach hinten zum Erleuchtungsbaum. Der rechte Fuß steht in der Quelle vor ihr. Sie kippt mit der rechten Hand Wasser in die Quelle und bringt dadurch die Kundalini-Energie zum Fließen. Der linke Arm zeigt nach hinten und begießt den Erleuchtungsbaum hinter ihr. Danach erwacht das Licht (der gelbe Stern) in ihr.
Orakel = Vorwärts. Rette dich mit deinen spirituellen Übungen. Bringe dich ins Licht. Praktiziere Lesen, Gehen, Gutes tun, Gedankenarbeit und Meditation. Was ist heute dein Weg des spirituellen Übens? Welche Übungen tun dir jetzt gut und bringen deinen Geist ins Licht?
Was ist heute deine Tat der umfassenden Liebe? Gibor bedeutet "Geben". Der Begriff "Gott" kommt von "Der Gute/Der Gebende " und verweist auf die Rolle als Vater und Mutter aller Wesen. Was kannst du tun, damit du dich als Vater/Mutter aller Wesen empfindest? Sende allen Wesen Licht und denke das Mantra: "Ich sende Licht zu ... Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
Vorwärts mit Kraft auf dem Weg der inneren Reinigung. Dein Leben steht unter einem guten Stern. Du wirst Erfolg haben. Erleuchtung, Heilung, Selbstverwirklichung. Mit Optimismus voran. Gelingen.
19.
Kleine Schritte

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Ein kleiner Krebs geht einen langen Weg. Im Vordergrund sehen wir einen Teich, aus dem der Krebs gerade steigt. Vor ihm liegt der lange Weg zur Entwicklung des inneren Glücks. Der Krebs muss durch die Wüste der spirituellen Entbehrung wandern. Er muss die zwei Türme passieren, die wie zwei Wächter vor dem Eingang ins Land des Lichts stehen. Hinter der zwei Türmen sehen wir das spirituelle Ziel, das blaue Gebirge der Erleuchtung mit dem Mond darüber (das Land des Lichts, das Paradies).
Ein Hund und ein Wolf heulen in der Wüste den Mond an. Der Krebs verwandelt sich im Laufe seines Weges vom Tier zum Menschen und vom Menschen zur Mondgöttin. Im Mond zeigt sich bereits das Gesicht der Göttin. Sie ist eine gute Kennerin ihrer Gedanken und Gefühle. Sie folgt ihrer Intuition (inneren Weisheit) und findet so den Weg ins Licht.
Der Krebs ist ein Kind der Mondgöttin. Er lebt wie sie im Wasser der kosmischen Energien, nur dass es bei ihm oft noch ziemlich dunkel und bei der Mondgöttin sehr hell ist. Vom kleinen Wassertier bis zu einem Lichtwesen ist es ein langer Weg. Der Krebs hat nur kleine Füße. Er kann nur mit kleinen Schritten vorangehen.
Doch auch mit kleinen Schritten kommt man zu Ziel, wenn man mit Ausdauer seinen Weg geht. Und wenn man von der Mondgöttin beschützt und geführt wird. Lichttropfen fallen auf die Erde. Der kleine Krebs bekommt Hilfe von der Mondgöttin in sich selbst.
Orakel = Du bist heute nur ein kleiner Krebs. Du hast wenig Kraft, die Situation ist schwierig und der Weg ist lang. Aber auch Kleine können siegen, wenn das Licht mit ihnen ist. Das Schicksal ist dir gnädig. Du wirst dein Ziel erreichen. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen.
Höre auf deine innere Stimme. Gehe mit Weisheit und Ausdauer voran. Was ist heute dein Ziel? Was ist der Weg, auf dem du dein Ziel erreichen kannst? Akzeptiere dich so wie du bist. Gehe mit einer klugen Strategie durch den Tag. Teile deine Kräfte gut ein. Finde kreativ und sensibel deinen Weg.
20.
Optimismus


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Auf einem weißen Pferd reitet ein nacktes Kind. Seine Arme sind zum Leben hin geöffnet. Es vertraut der Zukunft. Es ist innerlich rein wie das weiße Pferd. Es fühlt sich im Willen des Kosmos (der großen Mutter, der Natur) geborgen.
Am Himmel strahlt eine große Sonne mit einem freundlichen Gesicht. Die erleuchteten Meister (Gott) schützen und führen ihr Kind. Darum kann es unbeschwert in seine Zukunft reiten.
Eine rote Fahne neben der Sonne weist auf einen Sieg des Lichts hin. Das Kind trägt einen Blumenkranz mit einer roten Feder auf seinem Kopf. Es ist ihm bestimmt in seinem Leben zu siegen. Sonnenblumen am Horizont zeigen Fülle, Freude und Glück an.
Es war einmal eine Fröschin, die wohnte mit vielen anderen Fröschen in einem kleinen Brunnen. Einmal zur Mittagszeit schien kurz die Sonne in den Brunnen. Ansonsten war es in dem Leben der Frösche eher dunkel und traurig. Die Fröschin wollte immer im Licht leben. Sie wollte immer Liebe und Glück in sich spüren.
Eines Tages zur Mittagszeit sprang die Fröschin aus dem Brunnen und folgte der Sonne. Sie folgte dem Licht im ihrem Herzen. Nach einiger Zeit kam sie zu einem großen Meer. Sie sprang hinein und war verwandelt. Die Fröschin hatte ihr spirituelles Selbst verwirklicht. Sie war in das große Nichts der Egolosigkeit eingetaucht.
Sie hatte ihre Suche nach dem Märchenprinzen aufgegeben und war den Weg der Selbstrettung gegangen. Durch ihre spirituellen Übungen hatte sich ihre geistige Verspannungsstruktur aufgelöst, und das Licht in ihr selbst war erwacht. Aus ihren Chakren sprudelten Lebenskraft und Energie. Die Fröschin hatte die Sonne in sich selbst gefunden. Sie lebte jetzt dauerhaft im Glück. Es war egal, ob es draußen regnete oder nicht.
Die Fröschin war so glücklich über ihren neuen Zustand des Friedens, des Einheitsbewusstseins und des Glücks, dass sie allen Mitfröschen davon erzählte. Die meisten Frösche glaubten ihr nicht. Sie glaubten eher an das große Glück im kleinen Froschteich. Sie glaubten, dass sie glücklicher wären, wenn sie noch mehr Fliegen fangen würden. Aber einige Frösche vertrauten ihr und machten sich auch auf den Weg ins Licht.
Orakel = Definiere klar deine Ziele, gehe mit Ausdauer deinen Weg und überlasse dich ansonsten vertrauensvoll dem Leben. Alles wird gut. Die Sonne des Lebens scheint dir entgegen. Das Licht ist mit dir. Mit Optimismus voran. Gelingen. "Mein positiver Satz ist jetzt ... Meine Tat der Freude ist ..."
21.
Auferstehung
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Am Himmel erscheint aus einer Wolke ein Engel mit einer Posaune. An der Posaune hängt eine Fahne mit einem roten Kreuz auf weißem Grund (umfassende Liebe, Egoopferung, innere Reinigung). Auf der Erde erheben sich die Toten aus den Gräbern. Sie strecken ihre Hände dem Himmel entgegen. Es der Tag des jüngsten Gerichts. Gott weckt kraftvoll seine Anhänger, damit sie nach dem Ende der Welt (Tod) ins ewige Leben (ins Paradies) auferstehen.
Orakel = Wach auf. Rette dich. Du drohst abzuschlaffen. Geh deinen spirituellen Weg weiter. Besinne dich auf deine spirituellen Ziele. Mit Kraft voran. Was ist heute deine Posaune? Welcher Gedanke kann deine Lebensgeister wieder wecken?
Denke an den Tod. Auch du wirst einmal sterben. Das rechtzeitige Denken an den Tod lenkt den Blick auf das Wesentliche im Leben. Es gibt zwei Dinge, die für einen Menschen auf der Welt wichtig sind: das spirituelle Üben und der Weg der umfassenden Liebe. In den Worten von Jesus: die Liebe zu Gott (zum Ziel des inneren Glücks) und die Liebe zu den Mitwesen (zum Nächsten). Mit der Geschichte vom reichen Jüngling sagt er uns: "Wer es vermag, sollte alles Äußere aufgeben und als Yogi leben. Wer es nicht vermag, sollte wenigstens in seinem Leben die Spiritualität in den Mittelpunkt stellen."
Wer sein Leben auf dem Fels des spirituellen Übens aufbaut, der wird von den erleuchteten Meister beschützt und auf seinem Weg unterstützt. Wer sich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbindet, der wächst ins Licht. Er kann voller Vertrauen auf seinem Weg voran schreiten. Alles geht letztlich gut aus.
Sei ein spiritueller Löwe. Sehe dich als Yoga-Tiger. Visualisiere dich als Shiva mit dem Dreizack und als waffenschwingende Yoga-Göttin Durga. Überwinde deine Trägheit. Du bist eine Kämpferin. Stehe zu deiner Kraft. Welche Tat bringt deine Lebensenergie wieder zum Fließen? Reibe dich mit kaltem Wasser ein. Schalte laute Musik an. Mach Yogaübungen. Geh spazieren. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
22.
Die Welt
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In einem großen Siegerkranz tanzt eine nackte Frau. In jeder Hand hält sie einen Zauberstab. Um den Siegerkranz herum sehen wir die vier Paradiesvermittler (Cherubim) Löwe, Stier, Mensch und Adler. Der Adler steht für Weisheit, der Löwe für Kraft, der Stier für Egoopferung und der Mensch für die Liebe.
Die Frau ist eine Meisterin der fünf Elemente. Sie lebt in ihrem Zielzustand. Ihre Welt ist in Ordnung. Alles ist genau richtig so wie es ist. Die Frau empfindet ihre Welt als Paradies, weil sie ihren Geist in einen Erleuchtungsgeist umgewandelt hat. Sie hat ihre weltlichen Wünsche losgelassen. Sie nimmt alle äußeren Dinge so an, wie sie sind. Sie ist frei. Sie lebt im Einklang mit sich und der Welt.
Erleuchtung entsteht, wenn wir unseren Eigenwillen gegenüber dem Leben aufgeben. Wir lassen unser Ego los und entspannen uns dadurch innerlich. Wir erhalten inneren Frieden, aus dem sich das innere Glück entfaltet. Erleuchtung ist ein Gefühl von Leere (blaue Farbe, Nichtssein) und Einheit (Kreis, Ganzheit). Wir sind leer vom Ichbewusstsein (Nacktheit) und leben aus einer umfassenderen Sicht des Lebens (Gesamtsicht, vom Kosmos her denken) heraus. Wir sind ein Bettler (Nichts) und ein Buddha (glücklich) zugleich.
Das Ziel des Yoga ist Sat-Chid-Ananda (Sein-Einheitsbewusstsein-Glück). Dieses Ziel verdeutlicht die Tarotkarte. Der Kreis (Siegerkranz) symbolisiert den Kosmos. Die Frau im Kreis besitzt das kosmische Bewusstsein. Sie ist nackt. Sie hat ihr Ego aufgegeben. Sie tanzt. Sie fließt positiv mit dem Leben. Durch ihre beiden Zauberstäbe (spirituellen Übungen) kann sie sich im inneren Gleichgewicht und im erleuchteten Sein halten.
Orakel = Lebe im Sein, im spirituellen Üben und in der umfassenden Liebe. Fließe positiv mit dem Leben. Halte dich durch deine spirituellen Übungen im inneren Gleichgewicht (Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Meditation). Geh voller Gottvertrauen voran. Mit den fünf Eigenschaften Weisheit, Ruhe, Selbstdisziplin, Liebe und Optimismus wirst du siegen. Gelingen.
23. Am Himmel erscheint eine weiße Wolke (Gott). Aus der Wolke streckt sich uns eine Hand mit einem Stab entgegen. Gott schenkt uns die Kraft, die wir für unseren spirituellen Weg brauchen.
Unter dem Stab sehen wir einen Fluß, ein grünes Land und eine weiße Burg auf einem Hügel. Die weiße Burg ist unser Ziel, das dauerhafte Leben in Gott, das innere Glück, die spirituelle Selbstverwirklichung. In einem Kirchenlied heißt es: "Eine feste Burg ist unser Gott." Wer in Gott lebt, den kann nichts erschüttern. Der Fluß ist die Egogrenze zwischen der materiellen Welt und der Lichtwelt.
Der Kosmos gibt uns heute alle Kraft, die wir brauchen, um durch die jetzige schwierige Situation hindurchzugehen und unsere Ziele zu erreichen. Es ist gar nicht so schwer wie wir denken. Die Landschaft ist nur leicht hügelig.
Orakel = Vorwärts. Lebe als Sieger. Du schaffst es. Du hast genug Kraft, um zu siegen. Besinne dich auf deine Kraft. Überlege dir deinen Siegersatz. Welcher Gedanke richtet deinen Geist auf Sieg aus? "Mein Siegersatz ist heute ..." Denke deinen Siegersatz als Mantra. Programmiere deinen Geist auf Sieg. Du wirst deine Ziele erreichen. Mit Selbstvertrauen voran. Gelingen.
24. Ein Eroberer steht auf seiner Burgmauer und blickt in die weite Welt. Vor ihm liegt das Meer und über ihm ist der Himmel. Der Eroberer hält mit der rechten Hand eine Weltkugel vor seinem Herzen. Die linke Hand stampft einen großen Stab auf die Erde. Rechts hinter seinem Rücken sehen wir einen zweiten Stab. Der Eroberer aktiviert mit zwei Stäben (zwei Übungen) seine Kundalini-Energie und siegt dadurch auf seinem spirituellen Weg.
Unter dem linken Stab sehen wir das Bild eines X-förmigen Kreuzes aus roten Rosen und weißen Lilien. Die roten Rosen weisen auf den Weg der umfassenden Liebe und die weißen Lilien auf den Weg der inneren Reinigung hin. Der Eroberer wünscht eine glückliche Welt und trägt seinen Teil dazu bei. Gleichzeitig arbeitet er auch an seinem eigenen inneren Glück. Er löst systematisch seine Verspannungen auf und gelangt dadurch zur inneren Harmonie.
Der Eroberer lebt als Karma-Yogi (Gutes tun) und Jnana-Yogi (Lesen, Yoga und Meditation) zugleich. Nach Jesus ist die Essenz des Christentums der Weg der doppelten Liebe: "Liebe Gott (das spirituelle Ziel, das Leben im Licht) und liebe deine Mitmenschen (deinen Nächsten)." Das ist auch die Lehre des Neohinduismus (Amma, Mutter Meera, Swami Shivananda, Sai Baba, Sri Aurobindo, Ramakrishna), des Mahayanabuddhismus (Amitabha, Dalai Lama, Drukpa Künleg, Zen) und des Tarot.
Orakel = Rette die Welt und rette dich selbst. Lebe als Weltretter und als spiritueller Selbstretter. Gelingen auf dem Doppelweg aus äußerer Arbeit und innerer Arbeit. Gehe auf deine Art voran. Überforder dich nicht und unterforder dich nicht.
Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Lesen, Orakel) und mache deine spirituellen Übungen. Mit Kraft und Ausdauer voran. Du wirst siegen. Du bist ein siegreicher Eroberer der äußeren und der inneren Welt. Du wirst in deiner äußeren Arbeit und auf deinem inneren Weg erfolgreich sein.
Was ist heute deine Tat der umfassenden Liebe? Bewege deine rechte Hand segnend vor deinem Herzchakra, sende allen Wesen Licht und denke: "Ich sende Licht zu ... (Namen). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
Was ist heute deine Tat des spirituellen Übens? Praktiziere mindestens fünf Minuten Yoga (zum Beispiel die Schüttelmeditation, das Sonnengebet oder die Yoga-Basisreihe), Gehen (Yoga-Walking) oder Lesen (in einem spirituellen Buch). Gelange durch einen positiven Satz zur Übereinstimmung mit dir und deinem Leben: "Mein positiver Satz für mich ist heute ...(Ich lebe so, dass ich mit mir und meiner Welt zufrieden bin). "
25. Ein Kaufmann mit einem Stab in der rechten Hand steht am gelblich schimmernden Meer und beobachtet seine drei Schiffe, die in die weite Welt hinaus fahren. Der Himmel ist orange. Berechtigter Optimismus. Der Kaufmann braucht einfach nur abzuwarten. Die Schiffe fahren von alleine zum Ziel. Sie werden nach ihrer Reise mit Reichtümern beladen heimkehren. Alles entwickelt sich von alleine zum Erfolg.
Hinter dem Rücken des Kaufmannes sind links und rechts zwei Stäbe in die Erde gerammt. Der linke und der rechte Kundalini-Energiekanal sind aktiviert. Der Mann lebt in seinem persönlich richtigen Gleichgewicht aus Ruhe und Aktivität. Er trägt eine Kleidung aus fünf Farben. Der rote Umhang gibt ihm Kraft. Das grüne Tuch schenkt ihm Hoffnung. Darunter liegt ein gelbes Tuch für die Freude im Leben. Der Ärmel der Hand, die den Stab hält, ist blau. Wir können Blau als die Farbe der Treue interpretieren. Der Mann ist seinen Zielen treu. Er geht konsequent seinen Lebensweg.
Eine schwarze Schärpe mit weißen Punkten deutet auf Trauer und innere Reinigung hin. Wer ein Ziel in seinem Leben erreichen will, muss dafür immer etwas opfern. Er muss einen Verzicht erbringen, etwas loslassen, Mühen auf sich nehmen. Der Mann erbringt das notwendige Opfer für einen erfolgreichen Weg, lebt ausreichend seine Trauer und bringt mit seinen spirituellen Übungen seinen Geist wieder in eine positive Stimmung.
Orakel = Alles entwickelt sich von alleine zum Erfolg. Geduld. Es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Erfolg eintritt. Was hast du auf den Weg gebracht? Welchen Erfolg erwartest du? Was hast du für welchen Erfolg getan? Gehe mit Kraft und Ausdauer weiter deinen Weg. Die Zukunft wird gut. Du darfst voll hoffnungsfroher Erwartung sein.
26. Vier mit einer Blumengirlande überdachte Stäbe stehen auf einem noch leeren Festplatz vor einer Burg. Im Hintergrund sehen wir schon einige Menschen feiern. Zwei Frauen schwenken Blumensträuße über dem Kopf. Sie bewegen sich vom Hintergrund der Karte langsam auf den Festplatz zu. Sie sind jetzt schon in der Mitte der vier Stäbe zu sehen. Sie sind aber noch nicht ganz an ihrem Ziel angekommen.
Das Ziel ist die spirituellen Selbstverwirklichung, die Erleuchtung, das Leben in Gott. Auf dieses Ziel weist die Burg im Hintergrund hin. Der Mensch muss eine Burg werden. Er muss stabil in Gott und in seinem inneren Glück ruhen. Er muss ein kosmisches Bewusstsein entwickeln.
Die beiden Hauptwege in ein kosmisches Bewusstsein sind der Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga) und der Weg des spirituellen Übens (Jnana-Yoga). Die rechte Frau trägt einen roten Umhang. Sie geht den Weg der Liebe (Gutes tun). Die linke Frau hat ein weißes Kleid und einen blauen Umhang an. Sie reinigt sich durch spirituelle Übungen (Lesen, Beten, Gehen, Meditieren).
Die Blumengirlande hängt gleichzeitig über beiden Frauen. Wir müssen gleichgewichtig den Weg der Liebe und den Weg des spirituellen Übens gehen, damit wir optimal ins Licht wachsen. Swami Shivananda lehrt: "Liebe, gebe, reinige, meditiere und verwirkliche dich." Der gesamte Hintergrund der Tarotkarte ist gelb/orange. Optimismus. Der Weg ins Licht gelingt. Die Frauen befinden sich in einem Zustand der berechtigten Vorfreude.
Orakel = Vor dem Erntedankfest. Jubel. Vorfreude. Deine Bemühungen werden gute Früchte tragen. Dein Tun wird zu einem großen Erfolg führen. Große Freude erwartet dich. Etwas Gutes kommt auf dich zu. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken.
Feier den Tag. Bring so viel Freude in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst: "Meine Tat der Freude ist heute ... (etwas Schönes essen, trinken, fernsehen, feiern)."
27. Fünf junge Männer kämpfen spielerisch mit großen Stäben. Der Himmel ist blau und die Erde braun. Die Zahl Fünf deutet auf die Lehre von den fünf Elementen hin. Um das Ziel zu erreichen, ist eine situationsangemessene Mischung aus Kraft (Selbstdisziplin), Freude (Lustprinzip), Liebe (zum Ziel, zu allen Wesen), Weisheit (Geschicklichkeit) und Ruhe (in sich ruhen) die beste Vorgehensweise.
Patrul Rinpoche war ein tibetischer Meister im 19. Jahrhundert. Als junger Mönch war er sehr ehrgeizig. Sein Denken war zielstrebig und perfektionistisch. Eines Tages traf er einen undogmatischen Erleuchteten, der ihm erklärte: "Lebe genau dich selbst. Spüre, was du wirklich willst. Lass allen Perfektionismus los und handel aus dem spontanen Sein heraus. Erkenne, dass du nur ein bedeutungsloser alter Hund bist, ein Nichts, ein Bettler in der Unendlichkeit des Kosmos."
Patrul Rinpoche gab seine Klosterkarriere auf, wurde eine freier Yogi, wanderte kreuz und quer durch Tibet, meditierte in einsamen Berghöhlen und half seinen Mitmenschen auf ihrem spirituellen Weg. Seiner inneren Natur entsprach es als abgeschiedener Yogi zu leben. Er nannte sich "Alter Hund", sah sich als Nichts (bedeutungslos), erkannt sein Tun als Nichtstun (Sein) und verwirklichte so ganz entspannt seine Glücksnatur. Er wurde ein heiterer Heiliger, der seine Mitmenschen mit vielen Scherzen erfreute.
Orakel = Gehe spielerisch voran. Folge heute vorwiegend dem Lustprinzip. Frage dich immer wieder: "Wozu habe ich jetzt Lust? Was brauche ich jetzt?" Sei kreativ. Spielen bringt Spaß. Siege heute mit der Triebkraft des Spielens. Sei ein Buddha der Freude und der Kreativität.
Lebe vorwiegend von innen heraus. Spüre deine spontanen inneren Impulse. Was sind deine Ziele? Was sind deine Bedürfnisse? Was ist die dir angemessene Lebensweise? Was ist deine Art zu leben? Wer genau sich selbst lebt, erhält daraus viel Kraft für seinen spirituellen Weg und kommt eines Tages im inneren Glück an.
28. Ein Reiter auf einem weißen Pferd mit einer braunen Decke hält einen Stab mit einem Siegerkranz in den blauen Himmel. Er trägt einen roten Umhang und hat einen Lorbeerkranz auf dem Kopf. Um ihn herum reiten fünf weitere Kämpfer, die ihm zujubeln.
Der Reiter ist ein Sieger. Er hat für seinen Erfolg hart gearbeitet. Jetzt genießt er die Freude am Erfolg. Er hat in seinem Kampf gesiegt. Er ist zufrieden mit sich und seinem Leben. Er hat sich innerlich gereinigt und seine innere Reinheit (das weiße Pferd, sein höheres Selbst) verwirklicht. Er ist ein Heiliger mit einem Heiligenkranz (Siegerkranz, einem Heiligenschein um den Kopf herum). Er lebt in der Einheit des Kosmos (dem großen Kreis an der Spitze des erhobenen Stabes).
Bhagiratha war ein indischer Königssohn. Alle seine Brüder und Schwestern lebten in der Hölle. Sie lebten in der Welt des Leidens. Sie waren innerlich unglücklich. Sie wurden von den sieben Dämonen Wut, Stolz, Neid, Habgier, Angst, Genußsucht und Unweisheit gequält. Bhagiratha wusste, dass seine Brüder und Schwestern sich nicht alleine von ihrer spirituellen Unweisheit befreien konnten. Der Weg des inneren Glücks ist schwer zu begreifen. Bhagiratha beschloss deshalb, seine Brüder und Schwestern aus der Hölle zu retten. Er wurde ein Yogi und brachte zuerst einmal sich selbst ins Licht.
Nachdem er zwölf Jahre intensiv seine Yogaübungen praktiziert hatte, erschien ihm eines nachts der Gott Shiva im Traum und fragte ihn, was er wolle. Bhagiratha anwortete: „Ich möchte meine Brüder und Schwestern aus der Hölle befreien. Ich möchte allen Menschen in der Welt das Licht bringen. Ich wünsche eine blühende Welt voller glücklicher Menschen." Daraufhin öffnete Shiva den Himmel und ließ das Wasser des Lebens auf die Erde fließen. Bhagiratha verwandelte sich in Shiva. Das Wasser wurde zur kosmischen Energie. Die Energie floss in sein Scheitelchakra hinein und außen über seinen Kopf und seine Haare an seinem Körper herunter. Nach einiger Zeit war Bhagiratha ganz voller Glücksenergie und umgeben von einer Wolke aus Licht. Wo seine Füße hintraten, begann die Erde zu blühen. In seiner Nähe wurden die wilden Tiere zahm, und die Vögel begannen zu singen.
Als er wie ein Gott (Buddha) vor Glück strahlte, ging er zurück in die Welt des Leidens (die Hölle) und erzählte den Menschen vom inneren Glück. Da er es selbst verwirklicht hatte, glaubten sie ihm und eiferten ihm nach. Alle seine Brüder und Schwestern übten sich im Yoga, in der Meditation und im Positiven Denken. Sie lebten ihre Beziehungen nicht mehr aus dem Ego, sondern aus der Spiritualität heraus. So wurde das Paradies auf die Erde gebracht.
Orakel = Der Sieger. Du hast gesiegt oder du wirst siegen. Sehe dich als Sieger und lebe als Sieger. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Denke das Mantra: "Meine Ziele sind ... Mein Siegerweg ist ..." Du wirst deine Ziele erreichen. Das Licht ist mit dir. Auch wenn die Situation schwierig ist und du kaum an deinen Sieg glaubst. Gehe einfach nur mit einem klaren Siegerwillen, einer klugen Strategie, Optimismus und Ausdauer voran. Am Ende des Kampfes wartet der Sieg auf dich.
29. Der Kämpfer. Ein Riese steht mit einem großen Stab auf einer Anhöhe und schlägt die vor ihm befindlichen Feinde nieder. Der Riese steht stabil auf seinem Platz. Seine Position ist günstig. Er ist stärker als seine Gegner. Seine Gegner befinden sich geistig unter ihm. Wir sehen nur ihre sechs Stäbe.
Der Riese hat einen grünen Anzug an (Hoffnung, Optimismus) und hält den Stab quer vor seinem Herzen. Er ist mit ganzem Herzen bei der Sache. Wer Liebe im Kampf hat und klug vorgeht, der siegt. Der Himmel hinter dem Riesen ist blau. Der Riese handelt aus der inneren Ruhe, Gelassenheit und Liebe heraus. Sieben ist eine Zahl der Vollendung. Aber um zur Vollendung zu kommen, muss der Riese noch einige Zeit hart kämpfen.
Es war einmal ein Mann, der war sehr ängstlich. Er liebte seine Angst nicht. Er wollte gerne seine Angst überwinden. Deshalb ging er zu einem erleuchteten Meister und fragte ihn um Rat. Der Meister empfahl dem Mann, als Yogi zu leben und mit seinen spirituellen Übungen seine neurotische Angst aufzulösen. Der Mann zog in eine einsame Hütte in einem großen Wald. Im Wald gab es Tiger, Schlangen und Schakale. Vor allen diesen Tieren hatte der Yogi Angst. Deshalb las er in seinen klugen Büchern nach, was ein Yogi in einem solchen Fall zu tun hat.